vendredi 21 septembre 2012

Schokolade macht glücklich.. und süchtig


Dieses Gerücht ist weitverbreitet. Doch was steckt wirklich dahinter? Dass der Verzehr von Schokolade Spass macht liegt nicht zuletzt daran, dass die beliebte Süssigkeit einfach lecker schmeckt. Ob hochprozentige Kakaoschokolade oder luftig-leichte Milchschokolade, wir sind uns einig, dass uns die braunen Leckereien allzu oft zum Naschen verführen.

Besonders im Winter ist der Serotoninspiegel im Körper sehr niedrig, unter anderem weil der Mensch unter Lichtmangel leidet. Serotonin ist das sogenannte „Glückshormon“, das aus der Aminosäure Tryptophan gebildet wird. Diese Aminosäure kann der menschliche Körper nicht selbst produzieren und muss über Nahrung aufgenommen werden. Kohlenhydrathaltige Lebensmittel verhelfen dem Tryptophan schnell ins Gehirn, deshalb sind Süssigkeiten und vor allem Schokolade so förderlich für die Produktion des Glückshormons.

Jetzt haben Forscher in einem Experiment mit Ratten jedoch herausgefunden, dass Schokolade nicht nur die Ausschüttung von Glückshormonen fördert, sondern auch eine ungeahnte Fressgier auslösen kann. Eine opiumähnliche Substanz namens Enkephalin wird im Gehirn freigesetzt. Sie bringt zumindest Ratten dazu, immer mehr zu verzehren. Laut den Forschern ist es wahrscheinlich, dass diese Substanz auch Menschen zu übermässigem Verzehr von Süssigkeiten antreiben und sogar eine Art Suchtverhalten auslösen kann.

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